Willkommen auf der Website der Schule Rifferswil



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Offenes Gärtnern an der Schule Rifferswil

von Frank Fischer, für die Gruppe "Wertschöpfung Schule Rifferswil"

Im Herbst 2016 fand in Rifferswil im Zusammenhang mit der angespannten finanziellen Situation der Gemeinde ein Zukunftstag statt, der sich um das Thema "Kostensparen" drehte. In einer Untergruppe wurden die Sparmöglichkeiten der Schule ausgelotet. Sparen kann man auch indirekt, in dem man für das gleiche Geld mehr bekommt. Dieser Idee wurde in einer eigenen Gruppe ("Wertschöpfungspotential Schule Rifferswil") nachgegangen, die sich aus Vertretern des Zukunftstages, des Gemeinderats und der Schulpflege zusammensetzte.

"Offenes Gärtnern" meint mehrheitlich das gemeinschaftliche Gärtnern und Ernten im öffentlichen Raum. Anders als in Schreber- oder Familiengärten ist der Zugang frei bzw. wird vereinsmässig organisiert. Natürlich kann man seine Tomaten auch alleine ziehen, aber gemeinsam ist mehr möglich - man lernt interessante Menschen kennen, kann Wissen, Setzlinge und Erfahrung teilen und sich z.B. in den Ferien gegenseitig beim Giessen und Ernten vertreten.

Die Primarschule hat verschiedene Grünflächen, die sich für gemeinschaftliches Gärtnern eignen, mit Mehrwert für Schule und Dorf: Wenn man Beete beschriftet, können Schulkinder Gemüse, Früchte und Bienenpflanzen kennenlernen, der Unterricht kann einzelne Themen aus den Gärten aufnehmen, Beeren als "Fingerfood" können das Pausenfrühstück bereichern. Schulgarten und "Offenes Gärtnern" können sich gegenseitig ergänzen und praktisch unterstützen. Gemeinschaftliches Gärtnern in der Schule, mit den Schülern und Schülerinnen, fördert den sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln, es beugt Vandalismus vor, stärkt die Identifikation mit der Schule und den Örtlichkeiten. Der Anbau von Gemüse schafft ein realistisches Verhältnis zu Lebensmitteln, man weiss dann, wie viel Arbeit dahinter steckt und dass der Ertrag selten so makellos ist wie das Gemüse, das es in den Supermarkt geschafft hat.

Die Primarschule wäre ein guter Ausgangspunkt für offenes Gärtnern. Im Verlauf könnten weitere Gemeindeflächen in das Projekt einbezogen werden ebenso wie private Gärten, deren Besitzer vielleicht nicht mehr Lust, Kraft oder Energie haben, ihre Beete selber zu bestellen. Ich bin nach wie vor begeistert von "meinem Dorf" - von der Genossenschaft, die das "Pöstli" trägt, von der Chilbi, dem Weihnachtsmarkt, den vielen Sport- und Kulturprojekten. Sie alle sind Ausdruck einer Dorfkultur, die ich sehr schätze. Offene Gärten würden gut dazu passen. Sie sind eine Form des Mitgestaltens und Mitdenkens, wie unser Dorf aussehen und wohin es sich entwickeln soll.

Wer Lust bekommen hat, an diesem Projekt (Projektbeschrieb s. unten) mitzugärtnern - bitte schreibt mir doch ein Email auf fam.fischer@datazug.ch.

Dokument Projektbeschreibung_OffenesGartnernRifferswil.pdf (pdf, 962.0 kB)

Datum der Neuigkeit 3. Nov. 2017
zur Übersicht